Annett privat


Der Mensch und seine Beziehungen sind der Spiegel von Gesellschaften.

Wir Menschen und unsere Beziehungen zueinander stehen für mich an erster Stelle. Es geht mir um ein gesundes Miteinander.

Und damit meine ich nicht nur das Miteinander von Menschen, sondern auch von Mensch und Tier, Mensch und seiner Umwelt.

Mehr denn je muss uns heute klar geworden sein, dass wir nur auf einem gesunden Wege miteinander auf der Erde leben können,

wenn wir Rücksicht aufeinander nehmen, achtsam mit den Ressourcen unserer Erde umgehen und realisieren, dass Leben und Gesundheit

ein Recht aller ist.

Wohlstand und Reichtum, Überfluss und Gier sind extreme Auswüchse, die ganze Gesellschaften krank machen. Leider sind Menschen außerordentlich rabiat und unkollegial, denn ihren Vorteil tragen sie, bewußt oder unbewußt, auf dem Rücken derer aus, die weit weg leben, ungebildet und in Mengen verfügbar sind. Zu denen man einfach keinen direkten Bezug hat.

Es wundert mich sehr, dass wir Menschen mit unseren massenhaften Studien und Statistiken über uns, der Verteilung an Nahrung / Rohstoffen auf der Welt, den BIPs, den Seuchen- und Virengebieten, dem Kriegs-Geschäft, den Auswirkungen vom Massentier-Verzehr, den Konsequenzen von Fast Food - Bio Food- Gen Food, den Manipulationen und Blasen der Finanzmärkte sowie der Vereinsamung der Menschen in der hoch-industrialisierten urbanen Welt, diesem Weltgeschehen zusehen und nicht milliardenfach auf die Strasse gehen.

Wir akzeptieren das, sind bequem und jammern lediglich hier und da gedämpft und verängstigt, hinter vorgehaltener Hand über dieses riesige Welt-Dilemma. Also wollen wir es genau so!  Und worin soll das enden? Worauf müssen wir uns heute vorbereiten?

Wenn ich mir die vielen Krisen und Kriege anschaue, dann komme ich eher dazu zu behaupten, dass wir Menschen einfach nicht mehr draufhaben, aggressiv und furchtbar Angst besessen, egoistisch und engstirnig sind und labern können was das Zeug hält. Ich schließe mich nicht aus.

Eine Ausnahme nehme ich mir: ich denke nach und mache mir das ALLES bewusst, so viel und gut es mir möglich ist.

Und so kann ich im Kleinen meinen persönlichen Einsatz geben. Das kostet nicht viel: Zeit + Ideen + Teilen.

 

Seit einigen Jahren setze ich mich zusammen mit u.a. meiner Mutter für Einzelschicksale in meiner Heimatstadt Berlin ein, unterstütze den Verein Kids & Co e.V. bei ihrer Kinder- und Jugendarbeit, helfe in der Berliner Stadtmission am Bahnhof Zoo und schenke alten und kranken Menschen Zeit für Gespräche / Zuhören in Pflege- und Altersheimen. Diese unverfälschlichen Begegnungen machen mir große Freude.

Dabei lerne ich so viele interessante Menschen kennen und fülle damit meine Kenntnisse, die ich für meine Arbeit sehr nützlich empfinde.

 

Seit 2015 habe ich mich entschlossen atmosfair-Botschafterin zu sein. atmosfair ist ein bundesweiter Klimaschutzverein, der die CO2-Emissionen aus Fliegen, Autofahren und Kreuzfahrten kompensiert. Mit der CO2-Kompensation führt atmosfair weltweit Projekte durch, die erneuerbare Energien auf-/ausbauen. So wurde vor einigen Jahren der ultimative "Effiziente Ofen" als Ersatz für die offenen Kochstellen aus Lehm und Stein in den Entwicklungsländern von einem deutschen Hersteller erfunden und seitdem mehr als 200.00 Mal ausgeliefert. Der Vorteil: es werden weniger Bäume abgeholzt, CO2 aus der Holzverbrennung an den Kochstellen sinkt (weniger Belastung für die Lungen) und die Frauen sparen sich weite Wege für das Holzsammeln (meist mind. 20 km, bisher meist tgl.) und es macht den Frauen irre viel Freude. Der neue Ofen verbraucht nur 1/8 der bisherigen Holzmenge. Ein echter Fortschritt für die Hausfrauen und deren tägliche Herausforderung mindestens 8 Personen zu bekochen. Ein Beispiel hier...

 

Beobachten - Erkennen - Verstehen - Handeln. Das können wir alle.

AF